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Ihr wollt also der Herrscher von Calradien sein? Dann ist diese Seite vielleicht nichts für euch. Wenn ihr aber eine Orientierung benötigt, wie man mit dem Spiel beginnt, dann seid ihr hier richtig.

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Vorausplanung

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Charaktererstellung

Siehe Hauptartikel Charaktererstellung.

Die Charaktererstellung ist von besonderer Bedeutung, da sie eure Fähigkeiten zu Beginn des Spiels festlegt. Investiert Punkte in Intelligenz und Stärke, um mehr Fähigkeitspunkte zu erhalten bzw. eure Effektivität im Kampf zu erhöhen. Charisma und Wendigkeit können zum größten Teil noch etwas warten da der Geschwindigkeitsbonus durch Wendigkeit nur geringfügig ist und charismabezogene Fähigkeiten mit Ausnahme von Führungskraft nicht sehr nützlich sind (Handel könnt ihr z.B. durch Marnid oder Ymira erhalten und wahrscheinlich benötigt ihr nicht mehr als Stufe 3 oder 4 in Gefangenenhandhabung selbst im späteren Spielverlauf). Chirurgie dagegen ist etwas, dass ihr unbedingt wählen sollten, da ihr sicherlich nicht wollt, dass eure wertvollen Truppen sterben, wenn Jeremus fehlt, weil er auf einer Mission ist, um euer Herrschaftsrecht zu stärken.

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Ganz am Anfang

Ein Hinweis für Spieler, die neu bei Mount & Blade sind: Es ist rastam, dass ihr als Startregion nicht die Khergiten oder Sarraniden auswählt, da dort berittene Banditen lauern. Bei Floris nehmt ihr am besten die Schwadier oder Nordmänner. Als erstes solltet ihr den Eröffnungsauftrag des Händlers erfüllen. Jedoch könnten verständlicherweise, manche Spieler den zeitlichen Aufwand, der mit dem Auftrag verbunden ist, im Hinblick auf die Vorteile, die es euch am Anfang bringt, als zu hoch ansehen. Das ist in Ordnung, aber dennoch seid ihr in einer besseren Position, wenn ihr euch die Zeit nehmt, den Auftrag zu beenden. Nachdem der Auftrag abgeschlossen ist, verlasst die Stadt und rekrutiert mindestens 25 weitere Freiwillige in Dörfern. Danach solltet ihr in die nächste Stadt gehen und etwas Nahrung für eure Truppen kaufen. Moral ist zwar am Anfang des Spiels nicht von so großer Bedeutung wie im späteren Spielverlauf, aber Truppen, die desertieren sind immer noch Truppen, die desertieren.

Stufenaufstieg
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Ihr solltet zu diesem Zeitpunkt Punkte in eure Führungskraft stecken, wenn ihr sie nicht bei der Charaktererstellung bereits aufgewertet habt. Ansonsten sind Waffenmeister und andere persönliche Attribute eine gute Wahl, um sie früh im Spiel aufzubauen. Macht euch keine Sorgen, ihr könnt für die meisten Truppfähirgkeiten auch Gefährten einsetzen. Stellt sicher, dass ihr eure Waffenfertigkeiten bei den Waffentypen erhöht, mit denen ihr gerne kämpft.

Arbeitgeber finden Bearbeiten

Schnellstmöglich solltet ihr euch einen "Arbeitgeber", sprich einen Lehnsherren anlachen. Dafür sucht ihr euch einen König aus, aber eher nicht den swadischen. Swadien wird meistens recht schnell zerrieben und euer Lehen wird geplündert und erobert werden. Nehmt stattdessen lieber Nord, Rhodok, Vaegir oder Khanat. Die haben zumindest den Rücken durch die Kartengrenze freigehalten.

Nachdem ihr euch für ein Königreich entschieden habt, fangt an Aufträge für den König zu erfüllen. Nach einiger Zeit wenn euer Verhältnis mit ihm einigermaßen gut ist, bittet ihn darum euch als Vasall zu akzeptieren. Das macht er meist auch anstandslos. Falls nicht, müsst ihr das Verhältnis weiter verbessern.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Ihr bekommt nicht nur ein Dorf, dass euch mit regelmäßige Einnahmen versorgt und die Rückendeckung durch andere Fürsten eurer Fraktion, sondern könnt ungestraft feindliche Dörfer und Karawanen plündern. DAS ist die Methode schnell und effizient Geld zu sammeln. Besonders am Anfang, wenn die Dörfer alle noch ungeplündert und damit reich sind, bekommt man pro Dorf leicht 10.000 Denare in Waren. Mit diesem Geld kann man dann weitere Männer anwerben, Land kaufen oder Geschäfte in Städten einrichten.

Ziel ist es sich ein gewisses Polster zu verschaffen. Am besten verteilt man die eigenen Geschäfte über möglichst viele Nationen und Städte, damit man auch dann Geld bekommt, wenn man mit einer Fraktion im Krieg liegt.

Das Gute am Dörferplündern: Die Dörfler hassen einen zwar nachdem man ihr Dorf ausgeraubt hat, aber sobald es einen Waffenstillstand zwischen der eigenen Fraktion und der des Feindes gibt, steigt das Verhältnis zur Gegnerfraktion wieder auf 0.

Unabhängigkeit Bearbeiten

Das große Ziel jedes Spielers. Es ist gefährlich, es ist ungeheuer schwer, das eigene Reich nicht nur zusammenzuhalten, sonder idealerweise auch noch auszudehnen, aber es gibt einen Trick, wie man das Risiko vermindern kann.

Wenn man ohne Mitglied einer Fraktion zu sein, eine Burg erobert und das eigene Königreich errichtet, dann erklären einem alle Fraktionen den Krieg. Von überall her wird man angegriffen, was eher supotimal ist.

Aber zum Glück gibt es eine bessere Option: Wenn man bei einer Fraktion ist und mehrfach Burgen oder Städte übernimmt, dann wird einem der König irgendwann verweigern, die Eroberung dem eigenen Lehen zuzuschlagen. Sprich: Die Burg/Stadt geht an einen anderen Lord.

Hier hat man dann die Möglichkeit sich für unabhängig zu erklären. Tut man dass, ist man nur mit dieser einen Fraktion im Krieg. Wenn man sich also als Vasall von den Nord für unabhängig erklärt, dann kämpft man nur gegen die Nordfraktion. Was erheblich einfacher ist.


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Empfohlene Ausrüstung

Beachtet, dies gilt auch für eure Gefährten

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Schwerer Kavallerist

Waffen


  • Lange Kavallerielanze mit einer Reichweite von mehr als 200.
  • Schild mit hohen Trefferpunkten (möglichst mit großem Durchmesser) für die Abwehr von Geschossen und dem Kampf zu Fuß (falls das Pferd stirbt). Gut geeignet ist ein Mammeluken Rundschild
  • Ein- oder Zweihandwaffe mit einem panzerbrechenden Hieb, um sie gegen gepanzerte Gegener, während man auf dem Pferd sitzt. Beispielsweise große Morgensterne.
  • Ein- oder Zweihandschwert mit Stoß- und Hiebschaden als Basiswaffe. Beispielsweise Kreuzzugsschwerter oder englische Langschwerter.
Sonstiges


  • Orientiert euch an hohem Schaden und vernachlässigt die Geschwindigkeit. Es spielt keine Rolle, ob die Waffe unbalanciert ist. Müht euch nicht mit einem Schild ab, wenn ihr zu Fuß kämpft, es sei denn ihr steht Nordinfanterie oder Schützen gegenüber.
  • Ihr benötigt ein Pferd mit starker Rüstung und guter Gesundheit, vernachlässigt die Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit. Gute Angriffswerte sind vorausgesetzt.
  • Ihr braucht eine verlässliche Rüstung. Beispielsweise Plattenpanzer oder besseres. Der Körper und die Beine haben höchste Priorität. Turniere sind eine gute Quelle für verstärkte heraldische Rüstungen. Denkt daran, dass ihr sobald ihr pferdelos auf dem Boden steht, so viele Gegner wie möglich töten und nicht weglaufen solltet.
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Berittener Schütze

Waffen


  • Ein Bogen mit hoher Zugkraft, wie sie khergitische Elite-Kavallerie nutzt.
  • Ein Schild mit hohen Trefferpunkten. Der Durchmesser spielt keine Rolle.
  • Einhändiges, schnelles Schwert. Beispielsweise Senlac-, Angel- oder Ritterschwerter.
  • Gute Pfeile, wie scharfe, Bodkin oder khergitische Pfeile.
Sonstiges


  • Geschwindigkeit. Geschwindigkeit. Geschwindigkeit.
  • Ihr braucht ein Pferd mit hoher Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit, vernachlässigt Rüstung und Gesundheit.
  • Leichte Rüstung, um schnell wegzukommen, falls euer Pferd stirbt.
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Schwerer Infanterist

Waffen


  • Starkes zweihändiges Schwerd. Beispielsweise ein Dänisches Großschwerd oder Zweihänder. Geeignet für Mann-gegen-Mann.
  • Schild mit großem Durchmesser. Rhodok oder Nord.
  • Einhänder, falls ihr euren Schild benutzt.
  • Ein langer Speer gegen Kavallerie. Ihr könnt ihn gegen anstürmende Feinde aufstellen. Der Speer hat einen leichten Schadensbonus gegen Pferde, also nutzt ihn entsprechend.
Sonstiges


  • Ihr seid schwere Infanterie. Langsamkeit ist also kein Problem. Eure Zweihandwaffe eignet sich für den Mann-gegen-Mann-Kampf. Wenn ihr abgeschnitten oder überrannt werdet, nutzt euren Schild und eure Einhandwaffe und bewegt euch zu euren Alliierten.
  • Ihr solltet euch darauf konzentrieren, feindliche Infanterie und schwere Kavallerie auszuschalten. Bogenschützen und Kavallerie sind gut darin, sich um den Rest zu kümmern. Obgleich ihr jederzeit euch auch diesem zuwenden könnt.
  • Schwere Rüstung. Kopf und Körper haben Priorität.
  • Bewegt euch in der Gruppe verbündeter Truppen. Gibt es keine, versucht immer nur einen Gegner auf einmal anzugehen.
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Leichter Infanterist

Waffen


  • Wurfwaffen, um sich näherne Feinde auszuschalten.
  • Schild mit hohen Trefferpunkten. Damit ihr euch gegen feindliche Schützen wenden könnt, um sie auszuschalten.
  • Einhandwaffe mit hoher Geschwindigkeit.
  • Falls ihr verwegen seid, Dolche. Wenn nicht, einen langen Speer mit hoher Reichweite.
Sonstiges


  • Euer Schild ist gut geeignet, um schwere Infanterie umzuhauen, nachdem ihr sie abgewehrt habt. Dann, attackiert sie mit dem Schwert. Wiederholt das Ganze, falls notwendig.
  • Die Wurfwaffe ist nutzlos gegen schützen, aber perfekt, um dieser lästigen schweren Infanterie einen Kopfschuss zu verpassen. Falls ihr kein Schild habt, sucht euch eins.
  • Mann-gegen-Mann-Kampf mit schwerer Infanterie: Schwärmt aus, wenn möglich. Im Gegensatz zu schwerer Infanterie, die alles umhauen kann, solltet ihr euch so oft iwe nötig zurückziehen.
  • Kettenrüstung, oder wenn ihr verwegen seid, Leder. Belastet euch nicht zu schwer.
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Schütze mit Bogen oder Armbrust

Waffen


  • Eine Armbrust beziehungsweise einen Bogen. Kümmert euch nicht um die Geschwindigkeit, bevorzugt die Stärke.
  • Die besten Bolzen beziehungsweise Pfeile.
  • Pavisen für die Armbrustschützen, Schilder für die Bogenschützen. Pavisen können aufgestellt werden, um sich gegen feindlichen Beschuss zu verteidigen.
  • Eine Nahkampfwaffe jeglicher Art. Seid kreativ.
Sonstiges


  • Falls ihr in einen Nahkampf geratet, schwärmt mit den anderen Schützen aus. Versucht keinen Mann-gegen-Mann-Kampf oder einen Sturmangriff.
  • Die Pavise ist wichtig, falls ihr ein Armbrustschütze seid. Feindliche Geschosse sind gefährlich, wenn sie euch in den Kopf treffen.
  • Leichte Rüstung. Konzentriert euch hauptsächlich auf den Kopfschutz.
  • Kopfschüsse, Kopfschüsse, Kopfschüsse. Geht gewagt for, aber lasst euch auf kein Spiel ein. Sucht euch Truppen ohne Schild und zielt auf die Beine, falls sie einen Schild haben.


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Grundlagen

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Die finanziellen Mittel für eure Heldentaten

Siehe Hauptartikel "Die Finanzen aufbauen".

Denare sind wichtig in allen Phasen des Spiels. Turniere (vor allem im frühen Spielverlauf), Beute und Einkommen aus Lehen sind wichtig, um eure Feldzüge zu unterhalten. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet sich durch Landerwerb, nachdem ihr etwas Lösegeld von gefangenen Banditen eingestrichen habt oder bei einem König in die Vasallenschaft getreten seid. Seid unbesorg, ihr solltet nicht von Feinden geschnappt werden, wenn ihr eure Fähigkeit in Wegfindung ausreichend erhöht und euren Trupp klein haltet. Ihr könntet sogar einige kostbare Güter aus der Plünderung von Dörfern bekommen. Weiterhin sind Turniere ein sicherer und einfacher Weg, um Ansehen und Denare zu erhalten, wenn ihr eure Wetten richtig setzt.

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Der Aufbau eurer Armee

Siehe Hauptartikel "Eure Armee aufbauen".

Wenn ihr nicht vorhabt, einen reinen Händlercharakter zu spielen, werdet ihr eine Armee benötigen, um in Mount & Blade voranzukommen. Es ist äußerst wichtig, dass ihr eine überragende Anzahl an Männern habt, wenn ihr die Kämpfe automatisch berechnen lassen wollt. Doch im mittleren oder späten Spielverlauf, werdet ihr vielleicht feststellen, dass es besser ist, eine mittelgroße Armee mit gut ausgebildeten Soldaten zu haben, sofern ihr es euch leisten könnt. Für weitere Informationen zum Armeeaufbau, lest euch den Hauptartikel durch.

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